Documenta naturae 39

Fauna des Saar-Karbons“

ENGEL, H.:  
Charakterfauna des Saarkarbons

1-42, 8 Abb., 7 Taf. 

Kurzmitteilungen
KUHN, R.: Neufund eines obermiozänen Primatenzahnes aus dem Günzburger Raum
45-46, 1 Taf.

GIVULESCU, R.: 
Bemerkungen zur Art Carpinus parvifolia (ETTINGSHAUSEN 1852) KNOBLOCH 1986 und ihrem Verwandtschaftskreis

46-49, 1 Tab., 1 Taf. 
München 1987
ISBN 3-86544-039-8

12 EUR

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Zusammenfassung:

Charakterfauna des Saarkarbons: In der großen intramontanen Senkungszone des Saarbeckens kam eine mächtige Folge limnisch fluviatiler Sedimente des Oberkarbons und Rotliegenden zur Ablagerung. Die weiträumigen Flözbildungen des Oberkarbons setzen eine reiche Pflanzenwelt voraus. Tierische Reste sind sehr selten. Gegenüber der Fauna sind die Pflanzenreste von größerer Wichtigkeit. Die stratigraphische Bedeutung der tierischen Fossilien tritt hinter ihrer faziellen Bedeutung zurück. Die limnischen Ostrakoden und Conchostraken sind die einzigen unter diesen Fossilien, die stratigraphischen Wert besitzen. Eine feinstratigraphische Zuordnung bestimmter Schichtglieder ist bisher erst im eng begrenzten Bereich möglich: zwischen den Flözen Grangeleisen und Schwalbach. Reste von Fischen sind in Stefan recht häufig. Arthropoden (Arthropleuriden, Xiphosuren, Anthraconarten und Insekten) sind immer selten.

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Zeitschrift documenta naturae( ISSN 0723-8428 )

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